Gebietskörperschaften

Hochfranken zeigt eine große Vielfalt hinsichtlich Geologie, Pflanzen- und Tierwelt sowie der landschaftlichen Erscheinung (wie z. B. Ausläufer des Frankenwaldes und das Selbitztal, das Bayerische Vogtland und das Fichtelgebirge). Die unvergleichliche Natur lädt zum Wandern, Radfahren und Skifahren ein. Wellnessangebote in den verschiedenen Thermenbädern und die vorhandene kulturelle und kulinarische Vielfalt bilden weitere Charakteristika. Die nahegelegenen Erholungsgebiete (wie z. B. im Thüringer Schiefergebirge und das westböhmische Bäderdreieck) vervollkommnen die vielfältige und naturnahe Lage, deren Sport-, Freizeit- und Tourismusangebot ein Grund für die hohe Lebensqualität ist.

   
Daten und Fakten im Überblick – Statistik kommunal 2015

1 31.12.2014 – 2 Veränderung 31.12.2014 gegenüber 25.05.1987 – 3 Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden – 4 Beherbergungsbetriebe mit 9 oder mehr Gästebetten

Für das Vorhaben relevante Kompetenzen und Referenzen

An diesem Projekt beteiligen sich die für den Öffentlichen Personennahverkehr zuständigen Bereiche. In den beiden Landkreisen sind dies die Fachbereiche des Landratsamts, die für eine flächendeckende Erschließung ihres Landkreises sorgen und dazu private Unternehmen beauftragen. Die Stadt Hof hat die Versorgung mit ÖPNV an die HofBus GmbH als Tochter der Stadtwerke Hof übertragen, das mit 12 Buslinien das Stadtgebiet erschließt und mit einer weiteren Linie eine Verbindung zur Nachbarstadt Plauen in Sachsen herstellt.

Direkt am Projekt beteiligt sind die Fachleute der Gebietskörperschaften, die den öffentlichen Personennahverkehr organisieren. Durch die Herausforderungen des demographischen Wandels haben diese Fachleute bereits in der Vergangenheit innovative Lösungen entwickelt, um den ÖPNV zu optimieren. So hat HofBus Standardmöglichkeiten zur Verkehrsbeeinflussung (Schalten der Ampeln auf Grün) sowie das Verfolgen der Busse über GPS und GSM frühzeitig umgesetzt. Außerdem existiert in den Bussen eine Sensorik, die an jeder Haltestelle zuverlässig die Anzahl der ein- und aussteigenden Fahrgäste mitzählt. Damit lassen sich täglich aktuell die Fahrgastzahlen auf jeder Teilstrecke erheben und stehen so für Optimierungen zur Verfügung.

In den Landkreisen werden durch Mobilitätsgutachten die Bedarfe analysiert und entsprechende Angebote über private Unternehmen realisiert. Es wurden bereits schon weitere Möglichkeiten zusammen mit den Kommunen wie Rufbusse, Bürgerbusse oder Mitfahrzentralen als eine mögliche Form eines Sharing-Angebots umgesetzt.

Die drei genannten Gebietskörperschaften beteiligen sich auch mit ihren Wirtschafsförderern an diesem Projekt und bilden damit die Schnittstelle zu den Unternehmen in der Pilotregion. Dabei werden sie aktiv von der IHK Bayreuth als assoziiertem Partner unterstützt.

Insgesamt haben die Wirtschaftsförderer nicht nur einen guten Überblick über alle Unternehmen in der Region, sondern pflegen durch unterschiedliche Veranstaltungsformate auch den stetigen Kontakt mit „ihren“ Unternehmen. Wesentlich ist hier auch die enge Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderer in verschiedenen Projekten der Region. So wurde erst dieses Jahr eine gemeinsame GmbH mit der Hochschule Hof gegründet, die das neue Digitale Gründerzentrum aufbaut und betreibt. Durch die Integration der Wirtschaftsförderer in das Projekt kommen deren Kontakte sowie die bewährte Zusammenarbeit unmittelbar dem Projekt zugute.